Tipps wie Babys besser durchschlafen

Tipps wie Babys besser durchschlafen
Tipps wie Babys besser durchschlafen

Baby durchschlafen? Ein Traum vieler geplagter Eltern!

Schläft das Baby endlich durch, kann auch die restliche Familie wieder durchatmen. Für Babys ist es allerdings nicht leicht, innerhalb kurzer Zeit das Durchschlafen zu lernen. Jungen Eltern stellt sich von Beginn an die Frage: Wann schläft Baby eigentlich die Nacht durch? Auch wenn der Säugling grundsätzlich erst einmal viel schläft, muss er das nächtliche Durchschlafen erst langsam üben. Es ist tatsächlich ein immenser Entwicklungsschritt, wenn das Baby durchschlafen kann. Eltern sollten unbedingt Geduld aufbringen und nicht bereits innerhalb kürzester Zeit viel erwarten.

Wie lange müssen Babys überhaupt in einem Stück schlafen?

Während der ersten Monate schlafen Babys in der Regel etwa drei bis zu vier Stunden am Stück, egal ob es gerade Nacht oder Tag ist. Den allgemein bekannten Tag-Nacht-Rhythmus entwickeln Babys normalerweise erst nach dem sechsten Lebensmonat. Dann verlängern sich die Schlafphasen der Nacht im Vergleich zu den Schlafphasen am Tag immer deutlicher. Allerdings sollten Eltern bedenken, dass Säuglinge meistens sowieso nicht länger als sechs/acht Stunden in einem Stück schlafen. Die Bezeichnung ‚durchschlafen‘ ist daher generell etwas missverständlich.

Das Babys bis weit über die ersten 12 Monate hinaus nachts zu regelmäßigen Zeiten immer wieder einmal aufwachen, ist völlig normal. So kann es zum Beispiel sein, dass die Windel gewechselt, Durst oder/und Hunger gestillt werden müssen. Vermeintliche Erfolgsgeschichten anderer Eltern sind deshalb uninteressant, da Babys sich grundsätzlich individuell entwickeln und jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hat. Auch Gerüchte wie beispielsweise Flaschenkinder schlafen schneller und besser die Nacht durch als Stillkinder, ist unbewiesen. Ebenso wenig beeinflusst eine Abendmahlzeit mit Brei nicht das nächtliche Durchschlafen der Babys.

Wie alle anderen Entwicklungen hat auch das Durchschlafen ein absolut eigenes Tempo. Es handelt sich hierbei um einen Reifeprozess, der nichts mit Ernährung zu tun hat. Es wird zudem immer Phasen mit unruhigen Nächten geben wie beispielsweise bei Krankheit, emotionaler Aufregung oder wenn das Baby übernächtigt ist.

Tipps, damit Babys das Durchschlafen sanft erlernen können

Es gibt allerdings einige Tipps, die es dem Baby erleichtern nächtliches Durchschlafen vertrauensvoll zu erlernen:

  • Da für Babys Routine eine wichtige Rolle spielt, strukturiert der stets gleiche Ablauf am Tag. Es gibt viel Babys Sicherheit, wenn ein fester Tagesablauf eingehalten wird, wodurch Eltern auch eine ruhige und erholsame Nacht vorbereiten können. Tägliche Routine ist die Basis, auf der Babys ihren eigenen festen Rhythmus entwickeln können.
  • Hierfür ist es sinnvoll ein festes Ritual vor dem Einschlafen zu zelebrieren. Das Baby lernt dadurch, dass die aktive Tageszeit sich dem Ende neigt und es an der Zeit ist zu schlafen. Dies bedeutet allerdings auch, dass diese Übergangszeit ruhiger gestaltet wird – Aufregendes ist nun zu vermeiden.
  • Leuchten lassen sich nun dimmen, eine Runde kuscheln gibt sichere Nähe und das Vorlesen einer kleinen Geschichte kann das Baby grundsätzlich beruhigen. Manche Eltern bevorzugen auch ein Gut-Nacht-Lied. Wichtig sind allein die festen Zeiten, um diese Rituale einzuhalten.
  • Ein wichtiger Aspekt ist für Eltern auch die Körpersprache ihres Babys. Zeigt es zum Beispiel erste Signale wie Augenreiben oder Gähnen, sollte das Einschlaf-Ritual beginnen. Wird das Baby jedoch zu spät in sein Bett gebracht, kann das Kind bereits übermüdet und vorläufig nicht fähig sein zu schlafen.
  • Es ist zudem von Vorteil, wenn Babys in ihrer eigenen Schlafstelle (ob nun Beistellbett, Stubenwagen oder Familienbett) einschlafen. So versteht das Kind ganz einfach den Bezug zwischen Schlafen und Bett.
  • Sicherlich ist es nicht immer machbar, da viele Babys beim Füttern oder Stillen einschlafen und andere Kinder noch viel Körperkontakt benötigen. Den Versuch ist jedoch wert. Fallen dem Baby langsam die Augen zu, kann es an seinen Schlafplatz gelegt werden. Sanftes wiegen oder streichen beruhigt das Kind, bis es eingeschlafen ist. Der Ort zum Spielen und Schlafen sollte wenn möglich räumlich getrennt sein.
  • Wird das Baby in der Nacht wach, kann ein Nachtlicht sinnvoll sein, damit es sich nicht in vollständiger Dunkelheit befindet. Idealerweise kennt das Kind die Leuchte bereits vom Einschlaf-Ritual und kann dadurch besser realisieren, dass es immer noch Schlafenszeit ist.

Das Bett darf allerdings unter keinen Umständen als ‚Strafe‘ herhalten, da sonst jede andere Bemühung das Bett als vertrauenswürdig darzustellen vergebens sein kann.

Wenn Babys besser durchschlafen können

Mit kleinen Tricks lernen wie Babys besser durchschlafen können. Foto: O_Lypa / Bigstock

Wenn Babys überhaupt nicht Einschlafen/Durchschlafen möchten

So weit, so gut. Natürlich kann das Thema Einschlafen und Durchschlafen nicht nach einem exakten Plan abgearbeitet werden. Babys brauchen hierbei sanfte Unterstützung um sich zu entwickeln – und hierfür wird Zeit benötigt. Hat das Baby allerdings jede Nacht Schwierigkeiten beim Einschlafen oder in Ruhe zu schlafen, sollten Eltern die Ursache erforschen. Körperliche Probleme sind normalerweise selten Ursache für unruhigen Schlaf. Hier kommen eher Regulations Störungen des Babys infrage: Die Kinder schaffen es nicht, sich von allein zu beruhigen. Hierbei kann zum Beispiel ‚Pucken‘ (überlieferte Wickeltechnik, bei der Babys sehr eng eingewickelt werden, um ihnen Ruhe und zufriedenes Schlafen zu ermöglichen, ähnelt der Enge im Mutterleib) hilfreich sein.

Der Babyschlaf wird oft zu einer Wissenschaft gemacht. Eltern sollten jedoch mutig sein und ausprobieren, was ihrem Kind gut bekommt und was letztendlich seine Bedürfnisse sind.

Weiterführende Literatur zum Thema Babys und der Schlaf

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